Cities in Transition
Prof. Dr. Maddalena Ferretti
Neue Nebenberufliche Professur
Prof. Dr. Maddalena Ferretti ist die neue nebenberufliche Professorin für Cities in Transition an der Fakultät für Architektur und Landschaft der Leibniz Universität Hannover. Mit dem Fokus Cities in Transition am Institut für Entwerfen und Städtebau verstärkt sie den Forschungsschwerpunkt der Fakultät „Nachhaltige, lebenswerte und inklusive Städte“, der sich am UN-Nachhaltigkeitsziel „Nachhaltige Städte und Gemeinschaften“ orientiert. Cities in Transition versteht Städte als Hotspots des Wandels und Laboratorien für Innovation in der Architektur. Der Fokus zielt darauf ab, neue Ideen für eine nachhaltige Zukunft von Städten zu entwickeln und die Rolle aktiver Gestaltung von Städten für die Gesellschaft zu stärken. Ihre Lehre ist Teil des neu eingeführten englischsprachigen Masterstudiengangs „Architektur und Städtebau“ der Fakultät.
Sie ist Architektin und Städtebauerin, Professorin an der Università Politecnica delle Marche in Ancona/Italien, mit einem Master der Universität Roma Tre und einem Doktorat der Universität Iuav in Venedig. Ihre Forschungprojekte umfassen unter anderem das nationale Forschungsprojekt PRIN „B4R Branding for Resilience” und das Projekt „Accessible and Inclusive Historic Centres”, finanziert von der Europäischen Union. Sie ist Studiendekanin für das Bauingenieur- und Architekturprogramm der Università Politecnica delle Marche und Mitglied der universitätsübergreifenden Initiative Villard d’Honnecourt in Italien.
Lehre
Cities in Transition
Projekt Kurz, 5 ECTS
MSc Architektur und Städtebau / fortgeschrittener BSc Architektur
Die Veranstaltung ist auf Englisch
Beginn im Wintersemester 2025–26
In Zeiten schneller und radikaler Veränderungen, neuer Anforderungen und Bedürfnisse der Menschen sowie zunehmender Ungleichheiten können Städte als Brennpunkte des Wandels betrachtet werden. Die Steuerung ihres Übergangs zu nachhaltigeren, widerstandsfähigeren und gerechteren Verhältnissen ist eine spezifische Aufgabe der raumbezogenen Disziplinien und insbesondere von Städtebau und Architektur.
Diese Veranstaltung konfrontiert die Studierenden mit aktuellen und innovativen fachlichen Fragestellungen, die mit den aktuellen gesellschaftlichen Veränderungen verbunden sind. CITIES in TRANSITION (CiT) zielt darauf ab, die Fähigkeit der Studierenden zu stärken, die Beziehungen zwischen den verschiedenen Dimensionen eines städtebaulichen Projekts sowohl in sich schnell verändernden städtischen Konstellationen als auch in eher weitläufigen Siedlungsstrukturen zu verstehen und erfolgreich zu bewältigen.
Das intensive Workshop-Format nutzt reale Fälle, die durch Analysen, Entwürfe und Visionen untersucht werden, um die zentrale Bedeutung der Stadtgestaltung für die Gesellschaft zu bekräftigen. Das Ergebnis ist der Vorschlag neuer Ideen für eine nachhaltige Entwicklung, die unterschiedliche städtische Bedingungen ausgleichen und die Rolle der Städte in komplexen Konstellationen als Bindeglied und Maßstab zwischen unterschiedlichen und manchmal miteinander kollidierenden Welten stärken können. Wie können Städtebau und Architektur dazu beitragen, die Rolle von Städten im Wandel für eine bessere Gesellschaft neu zu definieren?
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