Stadt- und RaumentwicklungArchiv
Baukultur im Diskurs

BAUKULTUR im Diskurs

Positionen zur Kultur des Bauens


Über Baukultur wird viel gesprochen. Ähnlich wie der Begriff des Genius Loci zu einerbestimmten Zeit kaum aus Gesprächen über die Qualität unserer gebauten Umweltwegzudenken war, ist es nun die Baukultur, die gern als positive Referenz herangezogen wird. Sie gilt es, innerhalb nationaler oder geografischer Grenzen zu erkennen, zu definieren, zu schützen und zu erklären. Löst man sich von diesem Begriff und versucht stattdessen über die Kultur des Bauens zu sprechen, werden schnell unterschiedliche Positionen und Perspektiven sichtbar: Wer baut eigentlich was und warum, warum so? Muss diese Kultur etwas „Schönes“ produzieren? Was ist baukulturelle Bildung, wenn alles Bauen Kultur ist und wir Bildung nicht einseitig als top-down gerichtet verstehen wollen?

Diese Broschur zeichnet den mehrjährigen Diskurs zwischen Lehre, Forschung und bauender bzw. planender „Praxis“ nach, der für uns 2011 mit einem Workshop begann und bis heute andauert. Die vorgestellten Vier Formate (Workshop, Projekt, Forum und Symposium) verstehen sich als Bausteine auf dem Weg der Erkenntnisbildung und somit als Bestandteile eines andauernden Kommunikationsprozesses über ein Kernthema in Architektur und Städtebau, Landschafts- und Freiraumplanung. Mögen sie der weiteren Reflexion dienen und dazu beitragen, neue Diskussionen anzuregen, weitere Vermittlungs-formate zu generieren und vielfältige Forschungsthemen auszulösen.

Das Vorhaben wurde gefördert durch das Forschungsanreizprogramm AULET der Fakultät für Architektur und Landschaft der Leibniz Universität Hannover.

 

Das Buch erscheint als Broschur

Oktober 2017, 103 Seiten,

ISBN 978-3-00-056565-4

Schutzgebühr: 15 EUR 

Dokumentation
PDF, 11 MB