Bachelorthesis


Bild: TU Berlin Bild: TU Berlin Bild: TU Berlin © Bild: TU Berlin

Dresden commoning

Direkt an der Elbe mit dem weltberühmten Canaletto-Blick erstreckt sich eine bedeutungsvolle Lücke in der Dresdener Innenstadt. Mitten in der barocken Elblandschaft entwickelte sich ein industriell geprägtes Konversionsgebiet nach jahrelangen Debatten um Partikularinteressen zum Kristallisationspunkt um die Frage der städtischen Gemeinwohlorientierung. Im Rahmen des Johannes-Göderitz-Wettbewerbs sollen städtebauliche Entwürfe als radikale Alternativen zu den vergangenen Planungen für ein innerstädtisches Quartier entstehen, sodass eine Vielfalt an gemeinwohlorientierten Zukunftsszenarien für die bestehenden und zukünftigen Dresdenerinnen und Dresdener zur Verfügung gestellt wird. Am rechten Elbufer unterhalb der Augustusbrücke bieten der ungenutzte Leipziger Bahnhof sowie der Neustädter Hafen mit der umliegenden Leipziger Vorstadt eine aufmerksamkeits- und geschichtsgeladene Kulisse, um kollektive Formen des Wohnens, Arbeitens, Lernens und der Kultur auf Grundlage gegenwärtiger Ressourcen der Stadtproduktion vorzuschlagen. Dabei werden Antworten auf die drängenden Fragen der Stadtentwicklung gesucht: Auf welche lokalen Ressourcen und Akteure können zukünftige Quartiere am Rand der Dresdener Innenstadt aufbauen? Welche Prozesse und Orte werden für kollektive Stadtproduktion benötigt? Welche Räume können im Sinne des commoning in städtebaulichen Konfigurationen vorgeschlagen werden? Wie können möglichst viele NutzerInnen von den Profiten des Stadtwachstums profitieren? Anhand von konkreten Vor-Ort-Analysen und anpassungsfähigen Städtebau-Entwürfen sollen Räume des commoning für das Zentrum Dresdens entstehen. Der Johannes-Göderitz-Wettbewerb wird in diesem Jahr von der TU Berlin ausgelobt und von allen drei Abteilungen des Städtebau-Instituts der Leibniz Universität als Bachelorthesis angeboten.

Vorstellung: Dienstag, 26.03.2019

Abgabe: Mittwoch, 26.06.2019

Betreuung nach Absprache