Entwurf Stadt


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Eine Heimat nach der Braunkohle

Vor wenigen Wochen hat sich die Politik auf ein Ende des Braunkohletagebaus geeinigt. Aber noch ist der Braunkohletagebau in vollem Gange, – auch in der Rheinischen Tiefebene, wo in den vergangenen Jahrzehnten gigantische Löcher in die Erde gegraben wurden. Und immer noch müssen alte Dörfer den riesigen Baggern weichen. Für die Bewohnerinnen und Bewohner ist das ein großer Verlust an Heimat, denn durch den Abriss verschwindet nicht nur alte Bausubstanz, sondern auch viel Geschichte und persönliche Erinnerungen. Als Entschädigung erhalten die Menschen neue Häuser in einem neuen Dorf, nur wenige Kilometer vom alten Standort entfernt. Und die alten Baggerlöcher werden in den kommenden Jahrzehnten zu großen Seen werden. Dort bietet sich die einmalige Chance eine neue Heimat in einer prosperierenden Region entstehen zu lassen. Aber wie könnte diese neue Heimat aussehen? Im Wintersemester 2019/20 werden wir Antworten auf diese Frage suchen. Dafür werden wir zu Beginn des Semesters alte und neue Dörfer in der Rheinischen Tiefebene besichtigen. Und wir werden Gespräche mit Experten und Bewohnern um herauszufinden, was den Menschen dort wichtig ist, wie sie leben wollen, wo sie in Zukunft arbeiten werden und wie sie ihre Freizeit verbringen könnten. Dann sind Sie am Zuge und werden einen neuen Ort entwerfen. Aber was für einen?

 

Vorstellung:

Erster Termin: Dienstag, 22.10.19, 14 - 18 Uhr im Arbeitsraum

Betreuung: dienstags, 14 - 18 Uhr im Arbeitsraum

Exkursion: 25. bis 26.10.19

Kolloquien: 19.11.19, 17.12.19, 4.2.20

Abschlusskolloquium: 4.2.20