Übung Städtebau 2


© Bild: Lena Lauermann

Ein neues Stück Stadt

Urbanes Leben und Arbeiten an der Goseriede

In diesem Sommersemester widmen wir uns der Aufgabe innerstädtischer Quartiere und suchen nach spannenden und diversen Raumkonzepten für die Neu- bzw. Umentwicklung des Geländes des ehemaligen Hauptpostamtes und des Astor Kinos an der Goseriede im Zentrum Hannovers. Das 5 ha große Gebiet erstreckt sich nach Westen zum St.-Nikolai Friedhof und dem Klagesmarkt mit seinen Frei- und Grünräumen, ist nach Osten klar begrenzt durch eine Hochtrasse der Bahn, umfasst im Süden das Handelszentrum bzw. die Einkaufspassagen der Innenstadt und grenzt im Norden an die Wohnstrukturen der Nordstadt an. Ziel des städtebaulichen Entwurfs ist es, in dem Übergang zwischen Wohnen, Arbeiten und Handel ein lebendiges und durchmischtes, urbanes Quartier mit vielfältiger Nutzungs-, Bebauungs- und Freiraumstruktur zu entwerfen, das sozialräumliche, funktionale und gestalterische Elemente miteinander vereint: Das Erfahrbarmachen der spezifischen Eigenschaften des Ortes, die Einbindung in das städtische Umfeld mit seinen Einwohnern und Nutzungen, die Entwicklung einer heterogenen und durchmischten Programmatik, sowie die Prägung einer neuen Identität gehören zur vorlesungsbegleitenden Übung der Lehrveranstaltung Städtebau 2.

Leistungen: Erarbeitung von Analysen, Konzepten und einem städtebaulichen Entwurf in den Maßstäben 1:10.000 bis 1:500 (Teilbereich)

Vorstellung: Dienstag, 09.04.2019

Betreuung: mittwochs 14 – 17 Uhr 

Abschlusskolloquium: Mittwoch, 24.07.2019