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Amazon ist keine Stadt

Stell dir vor, du gehst in die Stadt und es gibt nichts mehr zu kaufen! Eigentlich unvorstellbar, aber an vielen Orten ist dieses Szenario bereits in greifbare Nähe gerückt. Grund dafür sind veränderte Konsumgewohnheiten (zugunsten von Online-Handel und Erlebnisshopping), die Konzentration von Einzelhandelsflächen (z.B. durch Discount-Märkte, Shopping Center etc.) und die Verlagerung von Angeboten an den Stadtrand (z.B. in Form von Fachmärkten). Diese Entwicklungen setzen vor allem die kleineren und schlechter gelegenen Zentren unter erheblichen Konkurrenzdruck. Die Folge ist eine Abwertung des Angebotes, unbesetzte Schaufenster und der zunehmende Leerstand von Einzelhandelsflächen. Schon heute beklagen viele Städte, dass ihre Zentren ausbluten. Ausgehend von dem Szenario, dass sich diese Veränderungsprozesse zukünftig fortsetzen und sogar verstärken, setzen wir uns im Sommersemester mit der Frage auseinander, wie sich Innenstädte fortan entwickeln können, um weiterhin als ökonomische, soziale und kulturelle Zentren zu fungieren. Anhand der Innenstadt von Peine – ein typisches Beispiel einer von den Veränderungsprozessen betroffenen Mittelstadt – werden wir nach möglichen Antworten suchen. Das Spektrum reicht von programmatischen und städtebaulichen Konzepten für die Innenstadt, bis hin zur Umnutzung und Restrukturierung betroffener Handelsimmobilien.

Vorstellung: Mittwoch, 10.04.19

Betreuung: dienstags 14 - 17 Uhr

Abschlusskolloquium: Dienstag, 23.07.19

Leistungen: Der Leistungsumfang beinhaltet die aktive Teilnahme an der Lehrveranstaltung, die analytische Auseinandersetzung mit der erläuterten Thematik, inkl. der Entwicklung eines städtebaulichen Entwurfs