INNENSTADTENTWICKLUNG IN ZEITEN VON E-COMMERCE UND DIGITALISIERUNG

Stadtzentren sind von besonderer Bedeutung für die Identität und für das öffentliche Leben von Städten. Hier zeugen historische Bauwerke von der Geschichte und zeitgenössische Bauwerke repräsentieren das Gemeinwesen (Rathaus, Verwaltung, Museen etc.). Außerdem befinden sich im Stadtzentrum die am höchsten frequentierten, öffentlichen Räume, die traditionell durch den zahlreich vorhandenen Einzelhandel belebt werden. Viele Innenstädte sehen sich aber einem hohen Veränderungsdruck ausgesetzt, verursacht durch das Wachstum des Onlinehandels, durch Filialisierungs- und Konzentrationsprozesse im stationären Einzelhandel sowie durch veränderte Konsumgewohnheiten der Verbraucher*innen. Hinzu kamen globale Krisen, wie die Corona-Pandemie, die hohe Inflation und die gestiegenen Energiekosten, die sich negative auf den Handelsstandort Innenstadt auswirkten. Sollen die Stadtzentren auch in Zukunft ihrer wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und symbolischen Bedeutung gerecht werden, sind bauliche und programmatische Anpassungen unvermeidlich.

Die Abteilung für Stadt- und Transformation befasst sich in Forschung und Lehre mit alternativen Stadtentwicklungskonzepten und mit der Transformation ehemaliger Einzelhandelsimmobilien (siehe auch „Umbaukultur“).


dazu interessant

Forschungsprojekt:

  • Warenhäuser als potenzieller Baustein und Impulsgeber einer nachhaltigen Innenstadtentwicklung, 2025 - 2026
  • Große Kaufhäuser in den Innenstädten. Kleiner baukultureller Statusbericht, 2022-2023

Lehre (Auswahl):

  • Transformation Innenstadt Braunschweig, Projekt lang, Sommersemester 2024
  • After the City. Eine Mitte für alle, Projekt lang, Sommersemester 2021

Publikationen (Auswahl):