Regiopolitan Living

Projekt Lang SS 17

Dogma

400.000 zusätzliche Wohnungen werden in NRW bis zum Ende des Jahres 2020 benötigt: Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Studie des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung des Landes NRW und der NRW.BANK aus dem Jahr 2015. Von den damit erforderlichen 80.000 neuzubauenden Wohnungen pro Jahr sind die aktuellen Fertigstellungszahlen jedoch weit entfernt. Zusätzlich verschärft sich die Situation durch die Baulandknappheit in den Kernstädten der dynamisch wachsenden Regionen.

Kooperative Ansätze dieser Kernstädte und ihrer Nachbarkommunen zur Deckung der Wohnungsnachfrage in den Gesamtregionen werden daher immer wichtiger. Hierbei gilt es vor allem auch regionale Wohnungsangebote weiter aus zu differenzieren, Wohnquartiere mit urbanen Qualitäten auch in den Nachbarkommunen anzubieten, um so die Attraktivität für alle Nutzergruppen zu erhöhen. Unser Fokus liegt auf der Regiopole Bielefeld mit den Entwicklungsstandorten Herford und Gütersloh. Bielefeld kann den steigenden Druck auf den Wohnungsmarkt allein nicht ausreichend decken und die verkehrstechnisch gut angebundenen, frei werdenden britischen Kasernenareale in Herford und Gütersloh bieten eine Alternative zum Wohnen in der Kernstadt. Die Qualitäten und Potentiale der Standorte finden sich im Zusammenhang der Regiopole. Ziel ist es deshalb dort urbane Quartiere für das Regiopolitan Living zu entwickeln. Die besten Arbeiten zu den beiden Standorten Herford und Gütersloh werden bis zum 31.08.2017 beim Wettbewerb “Wachstum in Kooperation – Neue Wohnraumangebote in der Region” eingereicht. Es stehen 3.000 Euro Preisgeld zur Verfügung.



Lehrende

Prof. Andreas Quednau
WM Ina-Marie Kapitola
WM Julia Köpper