Aktuelle Lehre

Sommersemester 2026

Bild Bild Bild

VILNIUS – CITY PORTRAIT

Urban Design Project Territories, MSc, 12 CP

Contact: Dr. Arch. Federica Scaffidi

 

  • mehr erfahren zu VILNIUS – CITY PORTRAIT

    VILNIUS – CITY PORTRAIT

    + Lerne eine pulsierende Hauptstadt des Baltikums kennen

    + Erstelle durch räumliche Erkundungen ein Stadtportrait

    + Entwirf Projekte als Wissensgenerator

     

    Dieses Städtebaustudio ist eine Plattform für freie Projekte, bei denen gemeinsam an einem Stadtportrait von Vilnius gearbeitet wird. Als Hauptstadt Litauens gilt die Stadt als eine der dynamischsten und lebendigsten Städte im Baltikum, sie hat eine lange Geschichte als kultureller Knotenpunkt. Verschiedene Schichten, Kontraste und miteinander verflochtene Erinnerungen – in der historischen Innenstadt, Zerstörungen, Transformationen und Erneuerungen, der Einfluss städtebaulicher Ideen aus der Sowjetzeit, jüngste Hochhausentwicklungen, weitreichende Stadterweiterungen – stehen im Kontrast zu überraschenden Kontinuitäten: barocken Farben, modernistischer Architektur, Topografie und Natur. Phänomene wie die informelle Rückeroberung städtischer Räume, Widersprüche, Unkonventionalitäten und Provokationen, Verdichtungs- und Sanierungsprojekte stehen Touristifizierung und Gentrifizierung gegenüber. Unser Ziel ist es, heterogene wirtschaftliche, soziale und kulturelle Impulse und deren Ausdruck im Raum zu entdecken, in einer Gesamtperspektive der Wiederverwendung und Transformation der Stadt.

     

    In diesem Studio wird Raum als Linse zum Verständnis von Kultur und Gesellschaft verstanden. Mit architektonisch-stadtplanerischen Forschungsmethoden werden wir uns auf Wechselwirkungen zwischen Raum und Gesellschaft konzentrieren, die den städtischen Wandel beeinflussen. Die gemeinsame Arbeit an einem Stadtporträt zielt in diesem Sinne nicht darauf ab, ein Puzzle mit einem endgültigen Bild zu lösen. Vielmehr handelt es sich um ein offenes, interaktives und kreatives Spiel – individuelle Sichtweisen, gesammelte Stimmen und städtische Potenziale werden zusammengeführt und zu Erzählungen geformt, um eine Stadt zu verstehen und ihren Wandel zu projizieren. Beide Phasen des Studios sind Teil dieses Spiels: 1) Erkundung und Untersuchung ausgewählter räumlicher Situationen und Muster sowie der Themen, die sie im städtebaulich-anthropologischen Sinne zum städtischen Wandel beitragen, mittels Grafiken, Bildern, Fotografie und Texten. 2) Und aus der Erkundung abgeleitete städtische Projekte, die gleichzeitig zu Wissensproduzenten werden – über Verläufe, Chancen, Wege und Hindernisse des städtischen Wandels.

     

    Die Studierenden arbeiten in beiden Phasen in Zweiergruppen an: 1) einem Untersuchungsdossier zu ausgewählten Orten und Mustern, einschließlich der Erforschung von Potenzialen, der Analyse von Kontexten und Rahmenbedingungen sowie der Entwicklung von Hypothesen und Ansätzen, und 2) einem Entwurfsdossier zur Konzeption und Entwicklung räumlicher Interventionen als transformative und wissensgenerierende Projekte sowie zu den Narrativen, die diesen Prozess beleben. Beide Phasen verbinden verschiedene Maßstäbe miteinander: einen gezielteren städtebaulichen/architektonischen Maßstab (1:500/1:200) mit einem städtebaulichen/territorialen Maßstab (1:5000/1:2000), der Kontext und Auswirkungen berücksichtigt. In einer dritten Phase wird das Spiel der Stadtdarstellung dazu genutzt, die einzelnen Teile einander gegenüberzustellen und zu konfrontieren, um größere Entwicklungen und Wechselwirkungen zu vernetzen und zu diskutieren

     

    Dieser Kurs findet auf Englisch statt.

Bild Bild Bild

CiD LAB Installation

Stegreif, MSc, 2 CP

Kontakt: Rebekka Wandt MSc

  • mehr erfahren zu CiD LAB Installation

    Der Umgang mit Bestand und Leerstand wird zunehmend zu einer der zentralen Aufgaben für eine neue Generation von Planerinnen, Architektinnen und Gestalter*innen. Mit dem CIRCULAR DESIGN LAB – Part II laden wir zweitägigen praxisorientierten Design-Build Workshop ein. Gemeinsam setzen wir uns mit einem konkreten Leerstand auseinander und entwickeln experimentelle, handwerkliche und kreative Ansätze, um neue Perspektiven auf das Bestehende zu eröffnen. Ziel ist es, Potenziale im Bestand sichtbar zu machen, Materialien neu zu denken und Ideen direkt 1:1 vor Ort umzusetzen. Gearbeitet wird in kleinen Teams zu unterschiedlichen Themenfeldern wie Urban DimensionRe-Use und Bio Innovation. Das LAB versteht sich als offenes Experimentierfeld: ausprobieren, bauen, diskutieren und gemeinsam weiterdenken.

    Der Workshop findet in und um ein besonderes Gebäude statt: ein ehemaliges Ausflugs- und Vereinslokal am Grüngürtel und Flussufer zwischen Linden und der Nordstadt in Hannover. Das rund 150 Jahre alte Haus, zuletzt vom Wasserskiclub genutzt, steht heute leer und gilt wirtschaftlich als abrissgefährdet. Gleichzeitig wächst der Wunsch, das Gebäude zu erhalten. Die Stadt Hannover, der Lehrstuhl Territorial Design and Urban Planning der Leibniz Universität Hannover, die Wohnungsgenossenschaft Woge sowie mehrere Vereine arbeiten aktuell daran, neue Perspektiven für das Haus zu entwickeln. Die Vision: Das Gebäude in den kommenden Jahren gemeinsam mit Expert*innen, Auszubildenden und Studierenden grundlegend zu transformieren – von einem vernachlässigten Leerstand zu einem lebendigen Ort für Vereine, Ausbildung, Begegnung und gemeinschaftliches Engagement. Das CIRCULAR DESIGN LAB versteht sich als erster praktischer Impuls, um Ideen zu testen, Menschen zusammenzubringen und neue Möglichkeiten für diesen besonderen Ort zu erkunden.

    Dieser Kurs findet auf Deutsch und Englisch statt.

     

    Teil der Aktivitäten der CiD Circular Design Innovation Alliance gefördert von der Europäischen Union.  

    http://www.cid-innovationalliance.eu

     

Bild Bild Bild

Circular Design LAB hands-on

Short Territories Design Project, MSc, 5 CP

Short Project City, BSc, 5 CP

Contact: Rebekka Wandt MSc

  • mehr erfahren zu CIRCULAR DESIGN LAB

    Kreative Ansätze und interdisziplinäre Zusammenarbeit sind im Umgang mit Leerständen entscheidend. Im LAB wird genau dies in den Mittelpunkt gestellt. Hier wird der Leerstand nicht als Problem, sondern als Experimentierfeld betrachtet, das unentdeckte Potenziale birgt und neue Perspektiven eröffnet. Als Teil dieses Projekts haben Studierende die Möglichkeit, in interdisziplinären Teams zu arbeiten und gemeinsam experimentelle Installationen zu entwickeln. Das LAB ist ein Raum für kreativen Austausch, wo innovative Ideen auf praxistaugliche Lösungen treffen.

    Die Projektphase startet mit einem online Startmeeting am 18. September 2025 um 12 Uhr, gefolgt von einer intensiven Arbeitswoche vom 2. bis 9. Oktober 2025. Während dieser Zeit geht es darum Installationen zu entwickeln, den Bestand aufzuräumen und sich aktiv einzubringen. Die Aufgaben umfassen unter anderem die Dokumentation von LAB, die Erstellung von detailreichen Zeichnungen und die Planung von Installationen. Diese Aufgaben  bereichern nicht nur den eigenen Erfahrungsraum, sondern schaffen auch einen neuen Anlaufpunkt in Hannover – einen Ort, an dem neue und innovative Lösungen entstehen können.

    Durch praxisnahe Expeditionen und gezielte Übungen wird der Umgang mit dem Bestand zur Kernaufgabe: Wie lassen sich Räume neu interpretieren und transformieren? Es geht darum sich intensiv mit dem Ort auseinander zu setzen, im Dialog zirkuläre Lösungsansätze zu entwickeln und von Expertinnen und Experten praxisnahe Methoden kennen lernen. Das CiD LAB verbindet Entwerfen, Machen und Reflektieren. Die Ergebnisse dieser intensiven Woche werden in einer gemeinsamen Werkschau präsentiert.

     

    Der Workshop ist Teil der Aktivitäten der CiD Circular Design Innovation Alliance, gefördert durch die Europäische Union.

    Diese Lehrveranstaltung wird auf Englisch stattfinden.

Bild Bild Bild

OPEN TOPIC

Seminar Regionales Bauen und Siedlungsplanung, MSc, 5 CP

Seminar Stadt, BSc, 5 CP

Kontakt: Rebekka Wandt MSc

  • mehr erfahren zu OPEN TOPIC

    Es gibt keine Architektur ohne die Stadt. Architektonisches Arbeiten leitet sich aus den Aufgaben und der Zukunft der Gesellschaften und Gemeinschaften ab, für die wir entwerfen und bauen; und Architektur bezieht sich auf den Kontext des materiellen, funktionalen und bedeutsamen Raums, in einer Vielfalt von Bezügen und Maßstäben. Wenn die Berufspraxis und Wissenschaftlichkeit unserer Disziplin in kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Diskussionen ihre Einzigartigkeit und ihre Bedeutung argumentiert, steht sie heute zusätzlich vor einer weiteren Aufgabe: Zu erforschen und erklären, was Stadt eigentlich bedeutet. Wir gehen dabei einen Schritt weiter: Wir bezeichnen mit Territorium die gebaute Umgebung in größeren Zusammenhängen, vor allem im Zusammenspiel von Land und Stadt. Wie hat sich Land verändert, welche aktuellen und zukünftigen Veränderung können wir benennen? Wie können wir dafür die Schnittstellen architektonisch-städtebaulichen Arbeitens zu Infrastrukturen, Kultur und Natur, Landschaft, Wirtschaft und Gesellschaft neu definieren? Welche Rolle und Aufgabe hat Architektur dabei nicht nur für die Gestaltung von Gebäuden, sondern auch für die Artikulation von Räumen in größeren Maßstäben des Territoriums? Welche Konzepte und Entwurfswerkzeuge sind dafür notwendig, wie können sie kommuniziert werden?

     

    Im Programm MSc Architektur und Städtebau können mit OPEN TOPIC freie Seminararbeiten bearbeitet werden, insbesondere zur Vorbereitung der Masterthesis. 

    Im Programm BSc Architektur kann OPEN TOPIC zur Recherche in der Vorbereitung und Begleitung einer individuellen Bachelorthesis im Städtebau belegt werden.

Bild Bild Bild

Prozessgestaltung und Kommunikation in Städtebau und Stadtplanung

Seminar, MSc, 5 CP

Seminar City, BSc, 5 CP

Contact: Prof. Jörg Schröder

  • mehr erfahren zu PROZESSGESTALTUNG UND KOMMUNIKATION

    Prozessgestaltung und Kommunikation vertieft Fähigkeiten zur Entwicklung eigenständiger städtebaulicher Projektarbeit im Hinblick auf die Gestaltung städtebaulicher und stadtplanerischer Prozesse und die Kommunikation von Projekten und Strategien sowohl in einem überfachlichen als auch öffentlichen Fokus; Verständnis der Denksysteme, Einbeziehung/Integration und Handlungsweisen verschiedener Akteursgruppen in Planungsprozessen; Entwicklung von räumlichen Konzepten in kommunikativen und partizipativen Prozessen.

     

    Individuelle Angebote nach Vereinbarung.

Bild Bild Bild

RIVERS & CITIES

Short Territories Design Project, MSc, 5 CP

Projekt Kurz, BSc, 5 CP

Kontakt: Dr. Federica Scaffidi

  • mehr erfahren zu RIVERS & CITIES

    Leben mit Wasser in der Stadt

     

    Der Workshop „Flüsse und Städte“ im Rahmen des Erasmus+-Programms BIP (Blended Intensive Programme) ist die vierte Veranstaltung einer Reihe, dem Wandernden Labor für territoriale Innovation, das als internationale Kooperation von der Leibniz Universität Hannover initiiert wurde. Es verbindet die Kompetenzen der Partner mit vielfältigen Herausforderungen in unterschiedlichen Situationen und wendet innovative Ansätze in Stadtplanung, Städtebau und Architektur an, die Gegenstand der methodischen Forschung der Partner sind.

     

    Die Stadt Škofja Loka mit ihrer langen und vielschichtigen Geschichte wurde strategisch am Zusammenfluss zweier Schwesterflüsse – der Selška und der Poljanska Sora – gegründet. Im Laufe der Jahrhunderte hat sie alle oben beschriebenen Rollen und Wandlungen erlebt und durchlebt. Die Erzählungen, die sich aus den sich wandelnden Einstellungen gegenüber Flüssen und Flussräumen ergeben – zusammen mit analytischen Studien, lokalem Wissen sowie den Visionen und Bestrebungen sowohl der Behörden als auch der Bewohner – bilden die Grundlage und Inspiration für die Entwürfe der Studierenden. 

     

    Im Mittelpunkt des Workshops stehen fünf unterschiedliche Räume entlang der Sora-Flüsse, die sich hinsichtlich ihrer Geschichte, ihrer heutigen Nutzung, ihres Charakters, ihrer zentralen Lage sowie ihrer natürlichen und geomorphologischen Gegebenheiten erheblich voneinander unterscheiden. Dazu gehören Orte zum Schwimmen im Sommer, Wohnen und Arbeiten, die Neugestaltung ehemaliger Industriegelände, die Erschließung von Flussufern sowie der Schutz vor Hochwasser- und Sturzflutgefahren durch naturnahe, widerstandsfähige und nachhaltige Gestaltungsansätze.

     

    An der Sommerschule RIVERS & CITIES, die von der Universität Ljubljana organisiert wird, nehmen 40 Studierende und 10 Lehrende von 5 Universitäten teil:

    - Universität Ljubljana, Fakultät für Architektur (Veranstalter)

    - Universität Palermo, Department Architektur 

    - Leibniz Universität Hannover, Institut für Entwerfen und Städtebau 

    - Estnische Akademie der Künste, Fakultät für Architektur, Department für Stadtforschung

    - Università Politecnica delle Marche, Department für Bauingenieurwesen und Architektur

     

    Diese Veranstaltung wird auf Englisch durchgeführt.

     

    Gefördert von der Europäischen Union als Erasmus+ Blended Intensive Programme 

     

    Die Einschreibung von Studierenden für dieses Projekt Kurz fand bereits statt.

Bild Bild Bild

Exkursion Vilnius

Exkursion, MSc, 3 CP

Exkursion, BSc, 3 CP

Kontakt: Jackie Williams MAEBB

  • mehr erfahren zu EXKURSION VILNIUD

    Vilnius, die Hauptstadt Litauens, ist eine der spannendsten und dynamischsten Städte in Osteuropa, hat eine weitvernetzte Kulturszene und vielschichtiges Kulturerbe. Wir werden in der Exkursion Einblicke in aktuelle Themen und sich verändernde Räume der Stadt gewinnen und künstlerisch-forscherische Explorationen durchführen. Teil der Exkursion ist die Teilnahme an der Konferenz “What Goes Around Comes Around”, Installationen und Touren, die von Architekturos Fondas im Rahmen der CiD Circular Design Innovation Alliance organisiert wird. Die Exkursion kann gleichzeitig eine Vorbereitung für das Projekt Lang Städtebau im Sommersemester über Vilnius. Die Idee des Projekt Lang ist gemeinsam ein Stadtportrait durch Entwürfe zu verschiedenen Themen und Orten zu erstellen, die Studiernde selbst wählen und erkunden.

     

    Diese Verstaltung wird auf Englisch durchgeführt.

     

    Teil der Aktivitäten der CiD Circular Design Innovation Alliance gefördert von der Europäischen Union.  

    http://www.cid-innovationalliance.eu

Bild Bild Bild

RIVERSCAPES

Übung Städtebau 2, BSc, 6 CP (mit Vorlesung)

Kontakt: Jackie Williams MAEBB

  • mehr erfahren zu RIVERSCAPES

    Entlang der Weser - Orte Aktivieren

    Dieses Städtebauprojekt beschäftigt sich mit dem Raum der Weser zwischen Minden und Nienburg und zahlreichen kleineren Orten und Dörfern dazwischen. Unser Ziel ist es, die Zusammenhänge zwischen Wohnen, Arbeiten, Mobilität, Besiedlung und dem Fluss zu verstehen – um die räumlich Rolle des Flusses als Ressource zu erfassen, aber auch als Bedrohung, die mit dem Klimawandel zunimmt. Wir wollen mit dem Bestehenden arbeiten, Gebäude, Freiflächen und Stadtstrukturen entdecken, wiederbeleben und wiederverwenden – um Orte zu aktivieren, neue Bedeutungen und neue Netzwerke für Wohnen, Arbeiten und Mobilität zu schaffen, neue Verbindungen herzustellen und soziale Infrastrukturen sowie kulturelle Orte innovativ zu gestalten. Inspiriert vom CiD Circular Design-Projekt werden zirkuläre Ökonomie, Circular Design und Bio-Innovation ins Spiel gebracht.

    Gruppen von jeweils vier Studierenden wählen einen Ort aus, erkunden den Raum, organisieren Besuche vor Ort als und sprechen mit Initiativen und Akteuren. Die Entwurfsarbeit zu einem Schwerpunktgebiet (Maßstab 1:500/200), zur Wiederverwendung von urbanen Elementen und Raum, wird zu einer Vision für den Ort (1:2000) erweitert, zu Programmatik, Aktivierung, Akteursnetzwerken.  Wir werden im Laufe des Arbeitsprozesses die verschiedenen Orte und Themen, die die Gruppen auswählen, zu einem Mosaik von Transformationen zusammenfügen und als größere Netzwerke von Aktivitäten, Strömungen und Vorstellungskraft diskutieren – hin zu einer territorialen Vision für attraktive Lebensräume in Peripherien, außerhalb der Metropolen.

    Begleitet von der Vorlesungsreihe „Städtebauliche 2“ vermittelt dieses Entwurfsstudio anhand eines konkreten Praxisbeispiels analytische, gestalterische und präsentatorische Kompetenzen auf städtebaulicher und räumlicher Ebene. Die Betreuung und Diskussion in Kleingruppen, Zwischenkolloquien und die Abschlusspräsentation führen die Studierenden systematisch zur selbstständigen Anwendung städtebaulicher Methoden und zielen insbesondere auf die Vermittlung von Präsentations- und Kommunikationsfähigkeiten ab.

     

     

Bild Bild Bild

TERRITORIAL URBANISM

 

Vorlesung Städtebau 2, 6 CP (mit Übung)

Kontakt: Prof. Jörg Schröder

  • mehr erfahren zu TERRITORIAL URBANISM

     

    Territorial Urbanism geht von gestalteten räumlichen Mustern in unterschiedlichen Maßstäben –Region, Talraum, Ebene, Ort, Gebäude – aus, um aktuelle Figuren metropolitaner Stadtregionen, von Netzwerken von Städten und von Siedlungsstrukturen in großer Bandbreite und Verteilung zu erfassen. Neue Polaritäten zwischen Stadt und Land sind Ausgangspunkt für eine Aktualisierung städtebaulicher und architektonischer Konzepte und Haltungen. Neue Kenntnis über die interagierenden Schichten – materieller, figurativer, funktionaler und ideeller Natur – des Territoriums und ihre Bedeutung für gesellschaftliche Herausforderungen soll als Grundlage für räumliches Entwerfen, für räumliche Planung und nachhaltige räumliche Entwicklung verstanden werden. 

    Die Vorlesung erweitert den Blick über Megacities, Verdichtungsräume, Innenstädte in die Weite des Raums: in Peripherien, ländliche Räume, Städtenetze, Dörfer, temporäre und touristische Orte, infrastrukturell geprägte Räume. Territorial Urbanism meint aber vor allem die Frage der Konstruktion von Räumen, auch in größeren Maßstäben, als materielle und ideelle Kultur; als Formung über die Zeit, im Zusammenspiel vielfältiger Produktionsbedingungen von Raum, gesellschaftlicher Kräfte, Überzeugungen und Wünschen. Mit dieser Perspektive wird Raum  nicht nur als Grundlage, sonders als aktiver/aktivierender Faktor für gesellschaftliche Herausforderungen positioniert, in engem Bezug zu sozialen, ökonomischen, ökologischen und kulturellen Dimensionen.