Forschungsprojekt | Kauf- und Warenhäuser im Wandel. Kleiner baukultureller Statusbericht

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Kauf- und Warenhäuser sind die älteste großflächige Betriebsform des Einzelhandels. Aber inzwischen gehört die Erfolgsgeschichte der Warenhäuser der Vergangenheit an. Die strukturellen Veränderungen im Einzelhandel und des sich wandelenden Konsumverhalten der Bürgerinnen und Bürger haben dazu geführt, dass die Kauf- und Warenhäuser erheblich an Marktanteilen verloren haben und vielerorts leer stehen. Angesichts der baukulturellen und identitätsstiftenden Bedeutung dieser Häuser für die Innenstädte stellt sich die Frage, ob und in welcher Weise sie nachgenutzt und an heutige Bedarfe angepasst werden können.

Gegenstand der Studie ist die systematische Aufarbeitung der architektonischen, baukulturellen und baukonstruktiven Eigenschaften von Waren- und Kaufhausimmobilien sowie ihrer städtebaulichen Bedeutung für die Innenstadtzentren. Daran anschließend erfolgt eine Bewertung der unterschiedlichen Standort- und Immobilientypen mit Blick auf ihre Umnutzungspotenziale. Um ein großes Spektrum relevanter Objekte aufzuzeigen, erfolgte eine internationale Good-Practice-Analyse und vertiefende Fallstudien und Expertenwerkstätten. Im Zuge des Wissenstransfers wurde eine Darstellung des Status Quo und der künftigen Handlungsbedarfe vorgenommen. Zudem wurden rund 30 Immobilien- bzw. Konzeptsteckbriefe erarbeitet.

Kleiner baukultureller Statusbericht: hier 

In Zusammenarbeit mit: Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS)

Beauftragt durch: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Laufzeit: 2022 - 2023